DIVISION INTERMODAL

Modernisierte Schiffsflotte für verlässliche und nachhaltige Transportlösungen

Haeger & Schmidt Logistics erweitert sein Intermodalangebot auf der Rheinschiene um eine weitere zukunftsfähige Einheit: Die „Leonie Deymann“ ist aktuell im Linienbetrieb für Containertransporte zwischen Andernach und Basel eingesetzt. Für unsere Kunden bedeutet das vor allem eines: zusätzliche Verlässlichkeit, hohe Effizienz und eine moderne Transportlösung, die auch unter anspruchsvollen Bedingungen auf dem Wasser leistungsfähig bleibt.

Das Schiff wurde auf der Werft von Concordia Damen im niederländischen Werkendam umfassend modernisiert. Aus dem ehemaligen Trockenfrachtschiff „Hirschhorn“ ist mit der „Leonie Deymann“ ein technisch grundlegend erneuertes Binnenschiff entstanden, das gezielt auf die heutigen Anforderungen im Intermodalverkehr ausgerichtet ist. Dazu wurde das komplette Achterschiff entfernt und durch einen neu konzipierten Bereich mit Steuerhaus und Unterkünften ersetzt.

Besonders relevant für den operativen Einsatz ist das neue Antriebssystem. Statt eines Motors mit einem Propeller verfügt das Schiff nun über zwei Propeller und zwei Elektromotoren mit jeweils 630 kW in einem diesel-elektrischen Antriebskonzept. Dadurch arbeitet die „Leonie Deymann“ deutlich effizienter, verbraucht weniger Kraftstoff und verursacht geringere Emissionen. Gleichzeitig bietet die technische Auslegung Vorteile bei Niedrigwasser – ein Aspekt, der für stabile Transportketten auf dem Rhein zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Gerade darin liegt ein konkreter Kundennutzen. In einem Marktumfeld, das von steigenden Anforderungen an Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit geprägt ist, brauchen Verlader, Reedereien und Spediteure belastbare Lösungen entlang der gesamten Transportkette. Mit der „Leonie Deymann“ stärkt Haeger & Schmidt Logistics die eigene Flotte um eine moderne Schiffseinheit, die dabei hilft, Containerverkehre effizient, ressourcenschonend und zuverlässig abzuwickeln.

Leonie Deymann – tolle Bildunterschrift – Bildquelle??

Auch die Partnerschaft spielt dabei eine wichtige Rolle. Eigner des Schiffes ist die Harener Reederei Deymann, mit der Haeger & Schmidt Logistics künftig auf dieser Relation zusammenarbeitet. Solche Kooperationen schaffen die Grundlage dafür, Transportlösungen kontinuierlich weiterzuentwickeln und die Anforderungen der Kunden mit leistungsfähigen und marktnahen Konzepten zu bedienen.

Mit einer Länge von 135 Metern, einer Breite von 11,45 Metern, einem Tiefgang von 3,20 Metern sowie einer Kapazität von 268 TEU beziehungsweise 3.413 Tonnen bringt die „Leonie Deymann“ beste Voraussetzungen für den Einsatz im intermodalen Linienverkehr mit. Zu den größten Stärken der „Leonie Deymann“ zählen eine Kraftstoffersparnis von über 10 Prozent sowie eine Flachwasseroptimierung von rund 30 Zentimetern im Vergleich zum bisherigen Achterschiff: Damit kann das Schiff heute bereits ab rund 125 Zentimetern sicher betrieben werden.
 Für Haeger & Schmidt Logistics ist sie damit mehr als nur ein modernisiertes Schiff: Sie ist ein weiterer Baustein für kundenorientierte, wirtschaftliche und zukunftsfähige Transportlösungen auf der Rheinschiene.

Felix Zocher, Leitung Vertrieb Intermodal bei Haeger & Schmidt Logistics:
„Mit der ,Leonie Deymann‘ stärken wir unser Angebot für Kunden, die auf verlässliche und nachhaltige Containertransporte entlang der Rheinschiene angewiesen sind. Die Modernisierung des Schiffes zeigt, wie sich Effizienz, Umweltaspekte und operative Stabilität sinnvoll miteinander verbinden lassen.“


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