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IT-Sicherheit bei Haeger & Schmidt Logistics: Gemeinsam noch stärker in die Zukunft

Anfang August wurden wir – wie viele Unternehmen in der Logistik – Ziel eines Cyberangriffs. Eine unangenehme Situation, die aber vor allem eines gezeigt hat: Unsere Vorsorge, unsere Notfallpläne und unser Netzwerk funktionieren. Heute sind alle Systeme wieder stabil im Einsatz, und wir nutzen die gemachten Erfahrungen, um unsere IT-Infrastruktur auf das höchste Niveau zu heben.

Stylisierte Darstellung der neuen Serverstruktur

Was passiert ist – kurz und transparent 
Unmittelbar nach dem Angriff haben wir vorsorglich zentrale IT-Systeme vom Netz getrennt und den operativen Betrieb in strukturierte Notfall-Setups überführt. So konnten wir Risiken eingrenzen und gleichzeitig unsere Dienstleistungen weitgehend aufrechterhalten. Externe Spezialisten unterstützten uns bei der Analyse des Vorfalls und bei der technischen Wiederherstellung.

Für unsere Kunden und Partner bedeutete das: Schnell liefen die Systeme wieder und wir waren in der Lage, Aufträge zuverlässig abzuwickeln.

Notfallplan hat gegriffen – Verlässlichkeit in der Krise 
Besonders wichtig ist uns, dass der Notfallplan sich bewährt hat. Durch klar definierte Abläufe, eine sofort einberufene Task Force und den engen Schulterschluss zwischen IT, operativen Bereichen und Management konnten wir rasch reagieren und geordnet vorgehen.

Diese Professionalität im Krisenfall ist ein zentraler Baustein unserer Rolle als verlässlicher Logistikpartner: Auch in Ausnahmesituationen behalten wir den Überblick und sorgen dafür, dass die Lieferketten unserer Kunden so stabil wie möglich bleiben.

IT-Updates vorgezogen – moderne Infrastruktur und starke Backups 
Schon vor dem Angriff hatten wir umfangreiche Modernisierungen unserer IT-Landschaft geplant. Die neue Situation hat diesen Prozess deutlich beschleunigt: 

  • geplante Infrastruktur-Updates wurden vorgezogen und sind bereits umgesetzt. 
  • Umfassende Backupstrukturen wurden weiter ausgebaut und auf den Prüfstand gestellt. 
  • Prozesse zur Wiederherstellung werden fortlaufend optimiert, um im Ernstfall noch schneller reagieren zu können. 

Für Sie als Kunde heißt das: Ihre Daten und Auftragsinformationen sind in einem Systemumfeld aufgehoben, das technisch auf dem neuesten Stand ist – mit mehrfach abgesicherten Strukturen im Hintergrund. 

Starke IT-Allianz in der Gruppe
Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist unser Verbund mit der Muttergesellschaft Felbermayr und den Partner- und Beteiligungsunternehmen. Hier wurde der Austausch in den vergangenen Wochen noch einmal deutlich intensiviert.

Wir bündeln unser Know-how, teilen Analyseergebnisse und nutzen die gewonnenen Erkenntnisse gruppenweit. So profitieren alle Standorte von den Erfahrungen aus diesem Vorfall – ein klarer Vorteil, der unsere IT-Sicherheit langfristig stärkt.

Blick nach vorn – Sicherheit als laufender Prozess 
Die detaillierte Analyse des Cyberangriffs läuft weiter. Relevante Erkenntnisse werden wir nutzen, um unsere Schutzmaßnahmen kontinuierlich anzupassen. IT-Sicherheit ist kein Zustand, sondern ein laufender Prozess – und genauso verstehen wir sie.

Eines hat diese Situation eindrucksvoll gezeigt: 

  • Verlässliche Notfallpläne, 
  • engagierte Teams 
  • und starke Partnerschaften 

sind die Basis dafür, dass wir auch in herausfordernden Momenten unser Leistungsversprechen halten. Wir danken Ihnen für das Vertrauen, das Sie uns in diesen Tagen entgegengebracht haben, und arbeiten weiter daran, Ihre Transporte und Projekte in einer bestmöglich geschützten IT-Umgebung abzuwickeln.


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