2025 hat einmal mehr verdeutlicht, wie essenziell stabile und verlässliche Partnerschaften in einem immer komplexeren wirtschaftlichen Umfeld sind. Hohe Energiepreise, neue regulatorische Anforderungen und infrastrukturelle Engpässe haben viele Unternehmen vor zusätzliche Herausforderungen gestellt. Für uns alle war dieses Jahr geprägt von Anpassungsfähigkeit, Tempo und einem klaren Fokus auf eine zuverlässige Versorgung. In diesem Umfeld hat sich ein Begriff als Leitmotiv erwiesen: Resilienz.
Resilienz bedeutet für uns auch, vorausschauend zu investieren. Um einige Beispiele zu nennen: unser Motorschiff „Schwelgern“ wurde modernisiert und unsere neue Photovoltaik-Anlage an unserem Standort Duisburg, wurde fertiggestellt und die finale Zertifizierung erfolgt leider erst im ersten Quartal 2026.
Diese Anlage markiert einen wichtigen strategischen Schritt: Sie wird unseren Eigenstromanteil deutlich erhöhen, Emissionen senken und langfristig zur Stabilität unserer Energiekosten beitragen.
Trotz all dieser Fortschritte müssen wir ein Thema offen ansprechen, das viele von uns bewegt: Deutschland braucht planbare Energiepreise, verlässliche politische Rahmenbedingungen und eine Infrastruktur, die den industriellen Bedarf unterstützt und nicht ausbremst. Unternehmen können viel leisten, doch nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit bleibt eine gemeinsame Aufgabe von Wirtschaft und Politik.
Umso mehr möchten wir Ihnen danken. Für Ihr Vertrauen, Ihre Loyalität und die enge, konstruktive Zusammenarbeit in diesem herausfordernden Jahr.
Die vergangenen Monate haben uns aber wieder einmal gezeigt, wie wertvoll Partnerschaften sind, die auf Offenheit, Verlässlichkeit und gegenseitigem Verständnis beruhen.
Unser besonderer Dank gilt unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, deren tägliches Engagement und hohe Motivation maßgeblich zum Erfolg der HSL-Gruppe beitragen.
Mit diesem Fundament blicken wir gemeinsam nach vorn – verlässlich, lösungsorientiert und mit dem Anspruch, die kommende Zeit aktiv zu gestalten.
Wir wünschen Ihnen nun viel Freude beim Lesen, ein fröhliches Weihnachtsfest im Kreis Ihrer Lieben und natürlich einen guten Rutsch und ein gesundes, erfolgreiches Jahr 2026.
„Mein Weg bei Haeger & Schmidt Logistics“ Wenn Franziska über Haeger & Schmidt Logistics (HSL) spricht, merkt man sofort, dass sie sich hier wohlfühlt. Bei allen Kolleg:innen ist sie einfach „Franzi“ – ein Name, der Vertrautheit ausdrückt. Für sie ist HSL mehr als nur ein Arbeitsplatz: ein Ort, an dem sie Verantwortung übernehmen und sich persönlich wie fachlich weiterentwickeln kann.
Ausbildungsstart 2016 2016 begann Franzi ihre Ausbildung zur Speditions- und Logistikdienstleistungskauffrau bei HSL. Sie lernte verschiedene Abteilungen kennen und konnte früh eigene Aufgaben übernehmen. Neben Customer Service Arbeiten bekam sie auch Einblicke in administrative Bereiche wie die Buchhaltung.
Weil am Rhein – erste Verantwortung Ein prägender Teil der Ausbildung führte Franzi nach Weil am Rhein. Dort war sie von Anfang an aktiv in die Abläufe des Customer Service eingebunden:
Messeprojekt in Düsseldorf, Schiffstaufe der MSC MICHELCAPPELLINI am MSC Kai in Bremerhaven
„Ich durfte wirklich mitwirken, nicht nur zuschauen. Das hat mir gezeigt, dass Engagement bei HSL gesehen wird.“
Dieses Erlebnis stärkte ihr Selbstvertrauen und zeigte ihr, dass Eigeninitiative geschätzt wird.
Kehl – Logistik hautnah Die nächste Station war Kehl. Dort arbeitete Franzi im Abfertigungsbüro des Gates sowie im Customer Service für Barge und Bahn.
„Kehl war für mich besonders, weil ich Logistik direkt erleben konnte – mit Kopf, Herz und Händen.“
Duisburg – vielfältige Einblicke Während der Ausbildung durfte Franzi auch in Duisburg verschiedene Bereiche kennenlernen, darunter interne Abteilungen wie Inland Navigation, Projects und die HSW Logistics GmbH. Diese Einblicke machten die Ausbildung sehr vielfältig und zeigten ihr, wie vernetzt die verschiedenen Abteilungen zusammenarbeiten.
Hamburg – Neues ausprobieren Nach erfolgreichem Abschluss ihrer Ausbildung arbeitete Franzi zunächst im Vertriebsinnendienst in Duisburg. 2020 wechselte sie nach Hamburg, einem Standort im Aufbau:
„In Hamburg habe ich gemerkt: ‚Geht nicht‘ gibt es nicht. Wir suchen Lösungen, die Kunden wirklich weiterbringen – europaweit.“
Hamburg war für Franzi ein echtes Highlight. Besonders Spaß gemacht hat ihr die operative Abwicklung von Projekten. Dazu gehörten unter anderem Flat-Rack Container, die auch gestaut werden mussten und häufig schwieriger in der Abwicklung waren, da geladene Maschinenteile besonders groß und schwer waren, sowie Container, die im Rahmen eines Messeprojekts transportiert wurden. Aufgrund der Vielzahl von Containern musste die schnelle Anlieferung per LKW koordiniert werden. Um das Ganze bestmöglich zu steuern und auf Veränderungen reagieren zu können, war Franzi vor Ort am Messegelände – ein intensives, lehrreiches Erlebnis, das ihr zeigt wie wichtig Vorplanung und Reaktionsgeschwindigkeit für erfolgreiche Projekte sind.
In Hamburg lernte sie, strukturiert, lösungsorientiert und mutig zu arbeiten.
Zurück in Duisburg – mehr Verantwortung Seit 2022 ist Franzi wieder im Headquarter in Duisburg. Mit den Erfahrungen aus verschiedenen Standorten übernimmt sie nun wieder Aufgaben im Vertriebsinnendienst und seit 2025 auch im Außendienst. Dazu gehören Kundenbetreuung, Angebotserstellung und operative Abstimmungen.
Bis heute schätzt sie insbesondere die professionelle Unterstützung durch ihren Vorgesetzten Felix Zocher (General Manager Intermodal und Sales/Business Development), der sie bereits seit dem Ende ihrer Ausbildung begleitet.
„Felix hat mich kontinuierlich gefördert und in meiner Entwicklung unterstützt. Davon profitiere ich bis heute.“
Für Franzi ist er ein verlässlicher fachlicher Ansprechpartner, dessen regelmäßiges Feedback und der Austausch sie in ihrer beruflichen Weiterentwicklung unterstützen.
Studium und Weiterentwicklung 2023 startete Franzi ein berufsbegleitendes Studium zum Bachelor of Arts in Business Administration. HSL unterstützt sie dabei:
„Ich möchte mich weiterentwickeln, Schritt für Schritt.“
Warum HSL für Franzi einfach passt „HSL ist ein Arbeitgeber, bei dem man ernst genommen wird und die Möglichkeit bekommt, Verantwortung zu übernehmen.“
Für sie zählt vor allem, dass man eigene Ideen einbringen kann, aber gleichzeitig Rückhalt im Team hat.
Ein Weg, der Möglichkeiten zeigt Heute verbindet Franzi Menschen, Standorte, Abläufe und Kundenanforderungen miteinander. Ihr Werdegang zeigt, wie viel entstehen kann, wenn Motivation auf Vertrauen trifft – und ein Unternehmen Entwicklung wirklich unterstützt.
Abseits der Logistik und des Studium Wenn Franzi nicht bei HSL oder im Studium unterwegs ist, findet man sie oft am Reitstall, beim Experimentieren mit neuen Rezepten in der Küche oder auf langen Spaziergängen in der Natur. Am liebsten tankt sie Energie bei Urlauben am Gardasee oder in den Bergen – eine perfekte Mischung aus Aktivität, Erholung und Genuss.
Im Herbst 2025 wurde unser Motorschiff Schwelgern einer umfassenden Generalüberholung unterzogen. Mit dieser Investition setzen wir ein klares Zeichen für die Zukunftsfähigkeit der Binnenschifffahrt und die Zufriedenheit unserer Kunden. Ziel der Maßnahmen ist es, die Zuverlässigkeit und Qualität des Schiffsbetriebs weiter zu steigern, die Nachhaltigkeit zu verbessern und vor allem die Arbeits- und Wohnbedingungen für unsere Besatzung deutlich zu erhöhen.
Beteiligung der Besatzung von Anfang an Bereits lange vor Beginn des Projekts fand ein gemeinsames Meeting mit allen Besatzungsmitgliedern in Andernach statt. Hier konnte jeder eigene Ideen und Verbesserungsvorschläge einbringen. Viele dieser Anregungen wurden in die Planung und Umsetzung der Generalüberholung aufgenommen – ein wichtiger Beitrag zur Identifikation und Motivation der Crew.
MS-Schwelgern in der Meidericher Schiffswerft
Technische Modernisierung und Nachhaltigkeit Im Mittelpunkt der Arbeiten stand die vollständige Überholung der Hauptmaschine und sämtlicher Nebenaggregate. Durch die Revision des Turboladers, die Überholung von Getriebe und Wellenlagern sowie ein Upgrade der Ruderhydraulik wurde die Antriebsanlage auf den neuesten Stand gebracht. Diese Maßnahmen sorgen nicht nur für höchste Stabilität und Betriebssicherheit, sondern ermöglichen auch eine Reduktion der Emissionen – ein wichtiger Beitrag zur Nachhaltigkeit und zum Umweltschutz.
Auch die Elektrik wurde umfassend modernisiert: Die Umrüstung auf LED-Technik, die Erneuerung der Gangbordbeleuchtung sowie die Installation neuer Steuerungselemente sorgen für mehr Energieeffizienz und eine bessere Ausleuchtung aller Arbeitsbereiche. Die Überarbeitung der Elektrik und die Aktualisierung der Schaltpläne erhöhen die Betriebssicherheit und erleichtern die Wartung.
Verbesserungen für die Besatzung: Komfort und Sicherheit an Bord Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Verbesserung der Wohn- und Arbeitsbedingungen für die Besatzungsmitglieder. Die Wohnungen und das Steuerhaus wurden mit neuen, hochwertigen Bodenbelägen ausgestattet, die nicht nur optisch ansprechend, sondern auch pflegeleicht und rutschhemmend sind. Die Heizkörper in den Wohnbereichen und im Steuerhaus wurden erneuert und die Heizungsleitungen isoliert, sodass auch in der kalten Jahreszeit ein angenehmes Raumklima herrscht. Die Klimaanlagen wurden gewartet und überholt.
Die Bäder wurden modernisiert, Badmöbel erneuert und Duschanlagen überprüft. Neue Polster im Steuerhaus und im Aufenthaltsbereich sorgen für mehr Komfort in den Ruhephasen. Die Beleuchtung in den Wohnbereichen wurde auf moderne, energiesparende Technik umgestellt.
Auch die Kommunikation an Bord wurde auf ein neues Niveau gehoben: Durch die Installation eines modernen WLAN-Systems und die Reorganisation der IT im Steuerhaus ist die interne Kommunikation jetzt noch zuverlässiger und flexibler da sie künftig über eine Smartphone-App abgewickelt wird, was die Erreichbarkeit und den Informationsfluss weiter verbessert.
Arbeitssicherheit: Schutz und Prävention im Fokus Die Arbeitssicherheit wurde bei allen Maßnahmen konsequent mitgedacht. Die Erneuerung und Modernisierung der Beleuchtung sorgt für optimale Sichtverhältnisse und minimiert Unfallrisiken. Die Anschaffung neuer Rettungsmittel gewährleistet, dass die Besatzung im Ernstfall bestmöglich geschützt ist. Mitarbeitende von Arbeitsschutz und Berufsgenossenschaften haben das gesamte Projekt begleitet.
Besondere Highlights sind die Anschaffung eines neuen Beiboots, das im Notfall als Rettungsboot eingesetzt werden kann, ein neues Lukendach, das von einer belgischen Spezialfirma gefertigt wird. Das Dach besteht komplett aus Aluminium, wodurch der Kraftaufwand der Besatzung beim Öffnen und Schließen der Luken deutlich minimiert wird – ein weiterer wichtiger Beitrag zur Arbeitserleichterung und Unfallprävention.
Auch technische Details wie die Nachrüstung von Schutzgittern, die Überprüfung und Instandsetzung der Ruderanlage sowie die regelmäßige Durchführung von E-Checks und Sicherheitsüberprüfungen tragen dazu bei, dass das Motorschiff Schwelgern höchsten Sicherheitsstandards entspricht.
MS-Schwelgern mit neuem Lukendach
Auch technische Details wie die Nachrüstung von Schutzgittern, die Überprüfung und Instandsetzung der Ruderanlage sowie die regelmäßige Durchführung von E-Checks und Sicherheitsüberprüfungen tragen dazu bei, dass das Motorschiff Schwelgern höchsten Sicherheitsstandards entspricht.
Noch offene Arbeiten Einige Arbeiten am Schiffsrumpf, wie das Strahlen und Konservieren der Außenhaut, mussten leider aufgrund des niedrigen Wasserstands verschoben werden, da das Schiff nicht auf Helling genommen werden konnte. Diese Maßnahmen werden bei nächster Gelegenheit nachgeholt, um auch hier den hohen Standard zu gewährleisten.
Stimmen aus der Crew Philipp Neisius, angehender Schiffsführer, berichtet aus dem Alltag während der Werftzeit:
„Die Werftzeit ist immer sehr arbeitsintensiv, da viele Handwerker verschiedener Firmen gleichzeitig an Bord arbeiten. Wir sind extern untergebracht, da die Arbeiten in den Wohnungen es nicht zulassen, dass wir unsere Schlafräume nutzen können. Wir bewundern unseren technischen Inspektor Frank Althaus, der fast rund um die Uhr an Bord ist, alle Fäden in der Hand hält und das Ziel im Blick behält, um alle Zeitpläne einzuhalten.“
Zeitplan und Fazit Die Reparaturzeit betrug ca. drei Wochen – angesichts der Vielzahl und Komplexität der Aufgaben eine sportliche Leistung aller Beteiligten.
Mit der Generalüberholung des Motorschiffs Schwelgern investieren wir gezielt in die Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmens, in den Umweltschutz und – ganz besonders – in das Wohlbefinden und die Sicherheit unserer Besatzung. Wir sind überzeugt, dass diese Maßnahmen nicht nur die Zuverlässigkeit und Qualität unserer Dienstleistungen weiter steigern, sondern auch ein klares Signal an unsere Kunden senden:
Wir setzen auf nachhaltige, moderne und sichere Binnenschifffahrt.
Anfang August wurden wir – wie viele Unternehmen in der Logistik – Ziel eines Cyberangriffs. Eine unangenehme Situation, die aber vor allem eines gezeigt hat: Unsere Vorsorge, unsere Notfallpläne und unser Netzwerk funktionieren. Heute sind alle Systeme wieder stabil im Einsatz, und wir nutzen die gemachten Erfahrungen, um unsere IT-Infrastruktur auf das höchste Niveau zu heben.
Stylisierte Darstellung der neuen Serverstruktur
Was passiert ist – kurz und transparent Unmittelbar nach dem Angriff haben wir vorsorglich zentrale IT-Systeme vom Netz getrennt und den operativen Betrieb in strukturierte Notfall-Setups überführt. So konnten wir Risiken eingrenzen und gleichzeitig unsere Dienstleistungen weitgehend aufrechterhalten. Externe Spezialisten unterstützten uns bei der Analyse des Vorfalls und bei der technischen Wiederherstellung.
Für unsere Kunden und Partner bedeutete das: Schnell liefen die Systeme wieder und wir waren in der Lage, Aufträge zuverlässig abzuwickeln.
Notfallplan hat gegriffen – Verlässlichkeit in der Krise Besonders wichtig ist uns, dass der Notfallplan sich bewährt hat. Durch klar definierte Abläufe, eine sofort einberufene Task Force und den engen Schulterschluss zwischen IT, operativen Bereichen und Management konnten wir rasch reagieren und geordnet vorgehen.
Diese Professionalität im Krisenfall ist ein zentraler Baustein unserer Rolle als verlässlicher Logistikpartner: Auch in Ausnahmesituationen behalten wir den Überblick und sorgen dafür, dass die Lieferketten unserer Kunden so stabil wie möglich bleiben.
IT-Updates vorgezogen – moderne Infrastruktur und starke Backups Schon vor dem Angriff hatten wir umfangreiche Modernisierungen unserer IT-Landschaft geplant. Die neue Situation hat diesen Prozess deutlich beschleunigt:
geplante Infrastruktur-Updates wurden vorgezogen und sind bereits umgesetzt.
Umfassende Backupstrukturen wurden weiter ausgebaut und auf den Prüfstand gestellt.
Prozesse zur Wiederherstellung werden fortlaufend optimiert, um im Ernstfall noch schneller reagieren zu können.
Für Sie als Kunde heißt das: Ihre Daten und Auftragsinformationen sind in einem Systemumfeld aufgehoben, das technisch auf dem neuesten Stand ist – mit mehrfach abgesicherten Strukturen im Hintergrund.
Starke IT-Allianz in der Gruppe Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist unser Verbund mit der Muttergesellschaft Felbermayr und den Partner- und Beteiligungsunternehmen. Hier wurde der Austausch in den vergangenen Wochen noch einmal deutlich intensiviert.
Wir bündeln unser Know-how, teilen Analyseergebnisse und nutzen die gewonnenen Erkenntnisse gruppenweit. So profitieren alle Standorte von den Erfahrungen aus diesem Vorfall – ein klarer Vorteil, der unsere IT-Sicherheit langfristig stärkt.
Blick nach vorn – Sicherheit als laufender Prozess Die detaillierte Analyse des Cyberangriffs läuft weiter. Relevante Erkenntnisse werden wir nutzen, um unsere Schutzmaßnahmen kontinuierlich anzupassen. IT-Sicherheit ist kein Zustand, sondern ein laufender Prozess – und genauso verstehen wir sie.
Eines hat diese Situation eindrucksvoll gezeigt:
Verlässliche Notfallpläne,
engagierte Teams
und starke Partnerschaften
sind die Basis dafür, dass wir auch in herausfordernden Momenten unser Leistungsversprechen halten. Wir danken Ihnen für das Vertrauen, das Sie uns in diesen Tagen entgegengebracht haben, und arbeiten weiter daran, Ihre Transporte und Projekte in einer bestmöglich geschützten IT-Umgebung abzuwickeln.
Am 28.11.2025 erreichte CSA Andernach einen weiteren Meilenstein: Seit Beginn der Zusammenarbeit wurden 250.000 Container mit Weißcoils und Tafeln für thyssenkrupp Rasselstein abgewickelt.
Teilnehmer der Feier am Terminal in Andernach
Seit dem Jahr 2000 bietet Haeger & Schmidt Logistics (HSL) zusammen mit den Stadtwerken Andernach als Hafenbetreiber individuelle Lösungen insbesondere im kombinierten Ladungsverkehr im trimodalen KLV-Terminal CSA Andernach für Umschlag, Spedition und Lagerei an.
Das Leistungsangebot von HSL umfasst multimodale Transportlösungen mit Container-Linienverkehren entlang der Rheinschiene per Binnenschiff und per Zug zu den Seehäfen, Vor- und Nachläufe mit LKW sowie weitere Dienstleistungen rund um den Container im Hafen Andernach.
Blick auf das Containerterminal in Andernach
Seit vielen Jahren stehen thyssenkrupp Rasselstein, Haeger & Schmidt Logistics, Stadtwerke Andernach und Becker & Co. für eine Partnerschaft, die von hoher Qualität, Präzision und Verlässlichkeit geprägt ist.
In den vergangenen Jahren hat CSA Andernach seine Rolle als zentrale Drehscheibe im regionalen und internationalen Warenverkehr kontinuierlich ausgebaut. Die gemeinsame Weiterentwicklung des Terminals – von optimierten Umschlagprozessen über verbesserte IT-Systeme bis hin zu erweiterten Lagerkapazitäten – sorgt dafür, dass steigende Mengenströme zuverlässig, effizient und nachhaltig abgewickelt werden können. Dabei legen HSL und die Stadtwerke Andernach besonderen Wert auf ressourcenschonende Transportketten und die intelligente Verknüpfung von Bahn, Schiff und LKW. Mit Blick auf die kommenden Jahre planen HSL und Stadtwerke Andernach, die technologische Infrastruktur und die Kapazitäten weiter bedarfsgerecht zu erweitern.
Damit bleibt CSA Andernach ein verlässlicher Standortfaktor für die Industrie in der Region und ein wichtiges Element in den Lieferketten der Kunden – sowohl im Stahlbereich als auch darüber hinaus.
Heiko Brückner (CEO Haeger & Schmidt Logistics): „Die 250.000 Container stehen symbolisch für solide Prozesse, nachhaltige Optimierungen und eine konstante Leistungsfähigkeit. Aber darauf ruhen wir uns nicht aus, wir entwickeln die Prozesse und Abläufe ständig weiter und reagieren damit flexibel auf neue Kundenanforderungen.“
Oliver Pellin (Leiter Verkehrswirtschaft thyssenkrupp Rasselstein): „Die entwickelten Lieferketten von HSL haben sich bewährt. Unsere langjährige Partnerschaft basiert auf gegenseitigem Vertrauen – die ideale Grundlage für die weitere dynamische Entwicklung unserer Zusammenarbeit.“
Jedes Jahr ist der HSL Day ein besonderer Höhepunkt für unser Unternehmen – ein Tag, an dem mehr als 100 Mitarbeitende aus unseren zwölf Niederlassungen in Deutschland, den Niederlanden, Frankreich, Polen und Belgien zusammenkommen. Ziel des Events ist es nicht nur, die Erfolge und Anstrengungen der vergangenen zwölf Monate gebührend zu feiern, sondern auch den persönlichen Austausch und die Beziehungen zwischen Kolleginnen und Kollegen zu stärken, die im täglichen Arbeitsalltag nur selten direkt miteinander in Kontakt stehen.
Auch in diesem Jahr wurde Teamwork großgeschrieben: Bei unserer Burger Challenge traten acht Teams gegeneinander an und kämpften um die kulinarische Gunst der Jury. Kreativität, Geschick und Zusammenarbeit waren gefragt – eine perfekte Gelegenheit, den Teamgeist und die gegenseitige Unterstützung in lockerer Atmosphäre zu erleben. Das anschließende Abendprogramm stand ganz im Zeichen der Gemeinsamkeit: Neben dem Genießen der gegrillten Köstlichkeiten bot der Abend ausreichend Raum, um sich zu vernetzen, Erfahrungen zu teilen und einfach das Miteinander zu feiern.
Ein weiterer zentraler Bestandteil des HSL Day war unser Commitment zur Nachhaltigkeit. Im Rahmen des Events bekräftigten wir die strategische Ausrichtung unseres Unternehmens auf eine verstärkte Fokussierung nachhaltiger Praktiken. Als sichtbares Zeichen unseres gemeinsamen Engagements unterschrieben die Teilnehmenden auf einem Plakat mit den nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen. Dieses Plakat soll nicht nur den Auftakt unserer Nachhaltigkeitsinitiativen markieren, sondern auch als tägliche Erinnerung dienen, dass Verantwortung und nachhaltiges Handeln zu unserem unternehmerischen Selbstverständnis gehören.
Unterschriebene Tafel mit den Entwicklungszielen, Teilnehmer des HSL Day
Über einige unserer laufenden Nachhaltigkeitsprojekte haben wir bereits in der vorherigen Ausgabe berichtet. Aktuell entwickeln wir weitere Initiativen, die darauf abzielen, unsere Logistikprozesse noch umweltfreundlicher zu gestalten und langfristige Werte für unsere Kunden und die Gesellschaft zu schaffen. Wir freuen uns darauf, in den kommenden Ausgaben weitere Einblicke in diese Projekte zu geben.
Wenn Sie selbst Interesse an nachhaltigen Logistiklösungen haben oder sich über konkrete Ansätze informieren möchten, freuen wir uns über Ihren Kontakt unter unserer zentralen E-Mailadresse: green@haegerundschmidt.com. Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten, Logistik noch nachhaltiger zu gestalten.