Editorial

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

die Sommerferien stehen vor der Tür. Für viele beginnt nun die Zeit, kurz durchzuatmen, Kraft zu tanken und den Blick für einen Moment vom Tagesgeschäft zu lösen.

Hinter uns liegt ein anspruchsvolles erstes Halbjahr. Die Rahmenbedingungen in der Logistik verändern sich spürbar: Geopolitische Entwicklungen, neue regulatorische Anforderungen wie der Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM), volatile Energiemärkte und veränderte Zollstrukturen wirken sich zunehmend direkt auf internationale Warenströme und Lieferketten aus. Was gestern noch planbar erschien, muss heute häufig kurzfristig neu gedacht werden.

Gerade in diesem dynamischen Umfeld zeigt sich, worauf es ankommt: verlässliche Partnerschaften, kurze Entscheidungswege und Menschen, die gemeinsam Lösungen entwickeln. Für uns bei Haeger & Schmidt Logistics bedeutet das, Entwicklungen frühzeitig einzuordnen, flexibel zu handeln und unseren Kunden auch unter anspruchsvollen Rahmenbedingungen verlässliche Transportlösungen anzubieten.

Besonders stolz sind wir dabei auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ob an unseren Standorten, auf den Terminals, an Bord unserer Schiffe oder in unseren Büros – sie sorgen täglich mit Erfahrung, Engagement und Teamgeist dafür, dass Lieferketten funktionieren und unsere Kunden sich auf uns verlassen können. Dafür möchten wir uns ausdrücklich bedanken.

Auch die Themen dieser Ausgabe spiegeln genau diesen Anspruch wider. Sie geben Einblicke in aktuelle Projekte, neue Entwicklungen und vor allem in die Menschen, die Haeger & Schmidt Logistics ausmachen. Denn moderne Logistik entsteht nicht allein durch Infrastruktur oder Technologie, sondern durch das Zusammenspiel engagierter Teams und vertrauensvoller Zusammenarbeit.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen, einen erholsamen Sommer und freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen die Chancen und Herausforderungen der zweiten Jahreshälfte erfolgreich zu gestalten.

Ihr

Heiko Brückner & Stefan Hütten

Haeger & Schmidt Logistics Gruppe

Modernisierte Schiffsflotte

Haeger & Schmidt Logistics erweitert sein Intermodalangebot auf der Rheinschiene um eine weitere zukunftsfähige Einheit: Die „Leonie Deymann“ ist aktuell im Linienbetrieb für Containertransporte zwischen Andernach und Basel eingesetzt. Für unsere Kunden bedeutet das vor allem eines: zusätzliche Verlässlichkeit, hohe Effizienz und eine moderne Transportlösung, die auch unter anspruchsvollen Bedingungen auf dem Wasser leistungsfähig bleibt.

Das Schiff wurde auf der Werft von Concordia Damen im niederländischen Werkendam umfassend modernisiert. Aus dem ehemaligen Trockenfrachtschiff „Hirschhorn“ ist mit der „Leonie Deymann“ ein technisch grundlegend erneuertes Binnenschiff entstanden, das gezielt auf die heutigen Anforderungen im Intermodalverkehr ausgerichtet ist. Dazu wurde das komplette Achterschiff entfernt und durch einen neu konzipierten Bereich mit Steuerhaus und Unterkünften ersetzt.

Besonders relevant für den operativen Einsatz ist das neue Antriebssystem. Statt eines Motors mit einem Propeller verfügt das Schiff nun über zwei Propeller und zwei Elektromotoren mit jeweils 630 kW in einem diesel-elektrischen Antriebskonzept. Dadurch arbeitet die „Leonie Deymann“ deutlich effizienter, verbraucht weniger Kraftstoff und verursacht geringere Emissionen. Gleichzeitig bietet die technische Auslegung Vorteile bei Niedrigwasser – ein Aspekt, der für stabile Transportketten auf dem Rhein zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Gerade darin liegt ein konkreter Kundennutzen. In einem Marktumfeld, das von steigenden Anforderungen an Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit geprägt ist, brauchen Verlader, Reedereien und Spediteure belastbare Lösungen entlang der gesamten Transportkette. Mit der „Leonie Deymann“ stärkt Haeger & Schmidt Logistics die eigene Flotte um eine moderne Schiffseinheit, die dabei hilft, Containerverkehre effizient, ressourcenschonend und zuverlässig abzuwickeln.

Die Glocke schlägt, die Reise der Leonie Deymann beginnt. Bildquelle: HSL

Auch die Partnerschaft spielt dabei eine wichtige Rolle. Eigner des Schiffes ist die Harener Reederei Deymann, mit der Haeger & Schmidt Logistics künftig auf dieser Relation zusammenarbeitet. Solche Kooperationen schaffen die Grundlage dafür, Transportlösungen kontinuierlich weiterzuentwickeln und die Anforderungen der Kunden mit leistungsfähigen und marktnahen Konzepten zu bedienen.

Mit einer Länge von 135 Metern, einer Breite von 11,45 Metern, einem Tiefgang von 3,20 Metern sowie einer Kapazität von 268 TEU beziehungsweise 3.413 Tonnen bringt die „Leonie Deymann“ beste Voraussetzungen für den Einsatz im intermodalen Linienverkehr mit. Zu den größten Stärken der „Leonie Deymann“ zählen eine Kraftstoffersparnis von über 10 Prozent sowie eine Flachwasseroptimierung von rund 30 Zentimetern im Vergleich zum bisherigen Achterschiff: Damit kann das Schiff heute bereits ab rund 125 Zentimetern sicher betrieben werden.
 Für Haeger & Schmidt Logistics ist sie damit mehr als nur ein modernisiertes Schiff: Sie ist ein weiterer Baustein für kundenorientierte, wirtschaftliche und zukunftsfähige Transportlösungen auf der Rheinschiene.

Felix Zocher, Leitung Vertrieb Intermodal bei Haeger & Schmidt Logistics:
„Mit der ,Leonie Deymann‘ stärken wir unser Angebot für Kunden, die auf verlässliche und nachhaltige Containertransporte entlang der Rheinschiene angewiesen sind. Die Modernisierung des Schiffes zeigt, wie sich Effizienz, Umweltaspekte und operative Stabilität sinnvoll miteinander verbinden lassen.“

H&S Wisdom

Am 19. Mai 2026 wurde in Andernach ein besonderes Projekt erfolgreich umgesetzt: Die H&S Wisdom nahm dort als erstes Küstenmotorschiff der HSW seit neun Jahren wieder Ladung in Andernach auf.

Bemerkenswert war dabei die Kombination mehrerer Faktoren: Andernach liegt weit im Hinterland und ist für Küstenmotorschiffe aufgrund des im Vergleich zur klassischen Binnenschifffahrt höheren Tiefgangs nur eingeschränkt erreichbar. Gleichzeitig stellte die aktuelle Niedrigwassersituation auf dem Rhein zusätzliche Anforderungen an Planung und Durchführung des Transports. Dass die Beladung dennoch direkt in Andernach erfolgen konnte, zeigt die hohe Flexibilität und die enge Abstimmung aller beteiligten Partner.

Die H&S Wisdom nahm dort als erstes Küstenmotorschiff der HSW seit neun Jahren wieder Ladung in Andernach auf. Bildquelle: Matthias Groß

Für den Kunden brachte diese Lösung den entscheidenden Vorteil: Auf zusätzliche Vortransporte per Binnenschiff oder LKW sowie weiteres Umschlagen konnte vollständig verzichtet werden. Die Ladung wurde direkt am Standort übernommen und ohne zusätzliche Schnittstellen weitertransportiert. Dadurch wurde eine direkte und schlanke Transportkette geschaffen, die den logistischen Aufwand reduzierte und die Effizienz des gesamten Ablaufs erhöhte.

Diese Verschiffung verdeutlicht die Vielseitigkeit des HSW-Portfolios. Durch die intelligente Verbindung von Küsten- und Binnenschifffahrt lassen sich auch unter anspruchsvollen Bedingungen effiziente und individuelle Transportlösungen realisieren. Die erfolgreiche Beladung in Andernach zeigt, wie HSW mit Erfahrung, Flexibilität und einem starken Netzwerk entlang der gesamten Transportkette auch komplexe logistische Herausforderungen meistert. Ein besonderer Dank gilt allen Beteiligten vor Ort, die zum Erfolg dieses Projekts beigetragen haben.

Spezialist für Schwerguttransporte

Die Fortitudo hat sich in den vergangenen Jahren als leistungsfähige Transportlösung für anspruchsvolle Schwerguttransporte auf Europas Binnenwasserstraßen etabliert. Nun erhält das Schiff ein umfangreiches technisches Upgrade.

Seit ihrer Inbetriebnahme im Jahr 2018 ist die Fortitudo europaweit für anspruchsvolle Projekt- und Schwerguttransporte im Einsatz. Gebaut wurde der Schwergutleichter im französischen Fécamp in der Normandie. Die Peniche wurde speziell für den Transport von Schwergutkolli und sperrigen Projektladungen konzipiert und kann Stückgewichte von bis zu 300 Tonnen direkt über das Binnenwasserstraßen- und Kanalnetz transportieren. Ohne dieses Konzept wären solche Transporte häufig nur aufwendig über den Kurzstreckenseeverkehr abzuwickeln.

Insbesondere auf den französischen Wasserstraßen spielt die Fortitudo ihre Stärken aus. Der Schwergutleichter ist präzise auf die Anforderungen des französischen Kanalnetzes ausgelegt. Die Abmessungen orientieren sich an den Schleusenvorgaben und ermöglichen einen besonders effizienten Einsatz. Während eine klassische Peniche bei einem erlaubten Tiefgang von 180 bis 200 Zentimetern üblicherweise etwa 220 Tonnen transportiert, erreicht die Fortitudo eine deutlichhöhere Kapazität. 

Auch die Laderaumeinfahrt wurde erweitert: Mit einer Breite von 460 Zentimetern gegenüber den üblichen 380 Zentimetern klassischer Penichen bietet die Fortitudo zusätzliche Möglichkeiten für den Transport großdimensionierter Projektladungen.

Umfangreiche Modernisierungsarbeiten
Aktuell befindet sich die Fortitudo in einem umfassenden Umbau- und Modernisierungsprogramm. Aus dem bisherigen motorisierten Leichter entsteht ein vollwertiges Motorschiff. Die Arbeiten markieren einen weiteren wichtigen Schritt in der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Flotte von Haeger & Schmidt Logistics.

Mit dem aktuellen Umbau schaffen wir die Grundlage, die Fortitudo künftig noch flexibler und leistungsfähiger in der europäischen Projektlogistik einsetzen zu können“, erklärt HSL-Niederlassungsleiter aus Neuenburg Toni Nicolay. „Die Modernisierung ist ein wichtiger Schritt, um den steigenden Anforderungen unserer Kunden auch langfristig gerecht zu werden.“

Im Mittelpunkt des Umbaus steht die technische Modernisierung des Schiffes. Die Fortitudo erhält einen deutlich stärkeren Hydraulikantrieb sowie eine neue Schiffsschraube, wodurch künftig präzisere und leistungsfähigere Manöver möglich werden. Darüber hinaus wird ein neuer Wohnbereich für die Besatzung geschaffen, der die Arbeits- und Aufenthaltsbedingungen an Bord nachhaltig verbessert.

Die neue Schiffsschraube für präzisere und leistungsfähigere Manöver und ein neuer Wohnbereich für die Besatzung, der die Arbeits- und Aufenthaltsbedingungen an Bord nachhaltig verbessert. Bildquelle: Franziska Großbongardt

Auch das Steuerhaus wird teilweise neu aufgebaut und umfassend modernisiert. Ergänzt werden die Arbeiten durch den Bau und die Installation eines mobilen Gangbords, das zusätzliche Flexibilität im täglichen Betrieb ermöglicht. Sämtliche Umbauten orientieren sich an aktuellen ESTRIN-Bauvorschriften und modernen technischen Standards.

Technische Weiterentwicklung der Flotte

Mit dem Umbau reagiert Haeger & Schmidt Logistics auf die steigenden Anforderungen im europäischen Projekt- und Schwergutmarkt. Durch die technische Modernisierung wird die Fortitudo künftig noch flexibler, effizienter und unabhängiger einsetzbar sein. Die Arbeiten wurden planmäßig bis Ende Juli abgeschlossen. Mit der modernisierten Fortitudo stärkt Haeger & Schmidt Logistics nun gezielt seine Kapazitäten in der Projektlogistik und baut diese weiter aus.    

Stärkung multimodales Netzwerk

Die Felbermayr Holding und Haeger & Schmidt Logistics haben die Beteiligung am niederländischen Binnenschifffahrtsunternehmen Rijnmond Logistics BV von 50 auf 65 Prozent ausgebaut. Damit setzen wir die strategische Weiterentwicklung unserer Partnerschaft konsequent fort und stärken zugleich unsere Präsenz im europäischen Binnenwasserstraßennetz sowie unsere Position im Bereich multimodaler Logistiklösungen.

Rijnmond Logistics mit Sitz in Papendrecht ist entlang der Rheinschiene sowie auf der Mosel hervorragend positioniert. Das Unternehmen transportiert unter anderem Agrarprodukte, Baustoffe, Mineralien, trockene Massengüter und Container. Bereits seit dem Einstieg der Felbermayr Holding im Jahr 2023 konnten durch die enge Zusammenarbeit mit den Divisionen Inland Navigation und Intermodal von Haeger & Schmidt Logistics zahlreiche Synergien geschaffen und gemeinsame Projekte erfolgreich umgesetzt werden.

Mit dem Ausbau der Beteiligung endet zugleich ein Abschnitt der gemeinsamen Unternehmensgeschichte. Wir bedanken uns bei Gerrit Drenth für die vertrauensvolle Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren und wünschen ihm für seine persönliche und berufliche Zukunft alles Gute. Gleichzeitig freuen wir uns darauf, die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Cees van Putten und dem gesamten Team von Rijnmond Logistics fortzuführen.

Binnenschifffahrt und Hafenlogistik: Direktumschlag von 110.000 to ex Seeschiff. Bildquelle: Herr Blonk

Für unsere Kunden bedeutet die engere Zusammenarbeit vor allem eines: ein noch leistungsfähigeres Netzwerk. Durch die Bündelung von Know-how, Flotten und Standorten entlang der wichtigsten europäischen Wasserstraßen entstehen leistungsfähige multimodale Transportlösungen, die Wasserstraße, Schiene und Straße intelligent miteinander verbinden. Gerade vor dem Hintergrund steigender Anforderungen an nachhaltige und zugleich verlässliche Lieferketten spielt die Binnenschifffahrt weiter eine entscheidende Rolle.

Ein besonderer Vorteil liegt in der Nähe zum Rotterdamer Hafen sowie in der engen Zusammenarbeit der Teams in Papendrecht und Ridderkerk. Gemeinsam mit den weiteren Standorten der Haeger & Schmidt Gruppe können Transportabläufe flexibel gesteuert, Kapazitäten optimal genutzt und individuelle Kundenanforderungen effizient umgesetzt werden.

Auch künftig werden Haeger & Schmidt Logistics und Rijnmond Logistics ihre erfolgreiche Zusammenarbeit weiter ausbauen. Ziel bleibt es, das europäische Binnenwasserstraßennetz zu stärken und unseren Kunden verlässliche, flexible und nachhaltige Transportlösungen entlang der wichtigsten Wasserstraßen Europas anzubieten.

Move Maker

Kontinuierliche Weiterentwicklung gehört bei Haeger & Schmidt Logistics zum Selbstverständnis. Dabei stehen nicht nur Technologien und Prozesse im Mittelpunkt, sondern vor allem die Menschen, die unser Unternehmen mit ihren Ideen, ihrem Engagement und ihren Erfahrungen jeden Tag voranbringen.

Aus diesem Gedanken heraus sind im Rahmen unseres Future Team Programms die Move Maker entstanden. Hinter der Initiative stehen Mitarbeitende aus unterschiedlichen Unternehmensbereichen: Steffen (Projects), Chris (Port), Franzi (Intermodal), Nico (Administration), René (Finance) und Marcel (IT).

Die Move Maker setzen neue Impulse für die Zukunft von Haeger & Schmidt Logistics. Bildquelle: Franziska Großbongardt

Durch die verschiedenen Perspektiven entsteht bewusst ein bereichsübergreifender Blick auf Prozesse, Zusammenarbeit und den täglichen Arbeitsalltag bei HSL. Ziel ist es, Verbesserungspotenziale frühzeitig zu erkennen, konkrete Ideen gemeinsam weiterzuentwickeln und die Zusammenarbeit über Bereichsgrenzen hinweg nachhaltig zu stärken.

Ein erstes sichtbares Beispiel dafür ist das Format „First Move – Move Break“. Einmal im Monat sind alle Mitarbeitenden eingeladen, gemeinsam den Arbeitsplatz für kurze Zeit zu verlassen und sich bei einem Mittagsspaziergang bereichsübergreifend auszutauschen. Ohne feste Agenda entstehen dabei häufig neue Perspektiven, Ideen und Impulse, die anschließend in die Arbeit der Move Maker einfließen.

„First Move – Move Break“ schafft Raum für Austausch jenseits des Arbeitsalltags und neue Perspektiven. Bildquelle: Franziska Großbongardt

Ein weiteres Projekt ist die Jobrotation. Mitarbeitende erhalten künftig die Möglichkeit, Kolleginnen und Kollegen aus anderen Bereichen einen Tag lang zu begleiten und deren Arbeitsalltag kennenzulernen. Das stärkt das Verständnis für unterschiedliche Aufgaben und Abläufe, fördert den Wissensaustausch und erleichtert die Zusammenarbeit an den zahlreichen Schnittstellen innerhalb unseres Unternehmens.

Darüber hinaus arbeiten die Move Maker an weiteren Ideen und Projekten, die den Arbeitsalltag vereinfachen, den bereichsübergreifenden Austausch stärken und zur kontinuierlichen Weiterentwicklung beitragen sollen. Ziel ist dabei nicht Veränderung um ihrer selbst willen, sondern ein spürbarer Mehrwert für Mitarbeitende und noch effizientere Abläufe.

Die Move Maker verstehen sich dabei nicht als klassisches Projektteam, sondern als Initiative, die Impulse setzt und Themen in Bewegung bringt. Einige Ideen befinden sich derzeit in der Umsetzung, andere werden bereits im Arbeitsalltag erprobt und kontinuierlich weiterentwickelt.

Denn nachhaltige Entwicklung entsteht häufig nicht durch einzelne große Maßnahmen, sondern durch viele kontinuierliche kleine Schritte – und durch Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, voneinander zu lernen und Zusammenarbeit aktiv mitzugestalten.

Breakbulk Europe 2026:

Drei intensive Messetage, zahlreiche Gespräche und viele neue Impulse: Für Haeger & Schmidt Logistics war die Breakbulk Europe 2026 in Rotterdam erneut ein wichtiger Treffpunkt mit Kunden, Partnern und Branchenvertretern aus aller Welt.

Mit mehr als 11.400 Fachbesuchern, rund 660 Ausstellern sowie Teilnehmenden aus über 120 Ländern unterstrich die Messe einmal mehr ihre Bedeutung als eine der weltweit führenden Plattformen für die Projekt-, Schwergut- und Breakbulk-Logistik.

DI Horst Felbermayr (Vorsitzender der Geschäftsführung der Felbermayr Holding, links) und Heiko Brückner (CEO Haeger & Schmidt Logistics, rechts) auf der Breakbulk Europe 2026 in Rotterdam. Bildquelle: Gertrude Paltinger, Felbermayr Holding

Gemeinsam mit den Firmen der Felbermayr Gruppe sowie PSA, HSW, Best Logistics und Rijnmond Logistics präsentierte sich Haeger & Schmidt Logistics in Halle 2.5. Der gemeinsame Auftritt unterstrich erneut die enge Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe und die Bündelung logistischer Kompetenzen entlang der gesamten Transportkette.

Im Mittelpunkt standen die zahlreichen Gespräche mit Kunden und Partnern. In einer Zeit, in der geopolitische Entwicklungen, neue regulatorische Anforderungen und sich verändernde Lieferketten die Logistikbranche vor immer neue Herausforderungen stellen, bleibt der persönliche Austausch wichtiger denn je. Die Breakbulk Europe bietet dafür seit Jahren den passenden Rahmen: Sie bringt Menschen zusammen, schafft Raum für neue Ideen und ermöglicht den offenen Dialog über individuelle Lösungen für komplexe Projekt- und Schwerguttransporte.

Impressionen von der Breakbulk Europe 2026: Der gemeinsame Messestand und die traditionelle Standparty boten erneut den Rahmen für zahlreiche Gespräche und den persönlichen Austausch. Bildquelle: Jill Heim

Ein fester Bestandteil der Messetage war auch in diesem Jahr die traditionelle Standparty. Neben guten Gesprächen und Networking gehört auch der frisch am Stand zubereitete Kaiserschmarrn längst zur Breakbulk Europe dazu und ist zu einer kleinen Tradition geworden.

Die Breakbulk Europe 2026 hat einmal mehr gezeigt, dass erfolgreiche Logistik auf starken Partnerschaften, gegenseitigem Vertrauen und persönlichem Austausch basiert. Für Haeger & Schmidt Logistics war die Messe deshalb weit mehr als eine Plattform zur Präsentation von Dienstleistungen. Sie bot die Gelegenheit, bestehende Beziehungen zu vertiefen, neue Kontakte zu knüpfen und gemeinsam mit Kunden und Partnern über die Logistik von morgen zu sprechen.